Mantrailing und Geruchsdifferenzierung bei Finderwille

Mantrailing und Geruchsdifferenzierung bei Finderwille mit Nicole Wößner

Ziel meines Seminars ist es, die Teilnehmer für das komplexe Thema Mantrailing zu sensibilisieren.

Trailen ist ausgesprochen anspruchsvoll für Hunde und Menschen, da wir Mantrailen als Teamarbeit verstehen. Im Rahmen des Seminars sollen in Theorie und Praxis u. a. folgende Aspekte vermittelt werden: 

  • Welche außerordentlichen Leistungen kann die Hundenase vollbringen?
  • Wo sind dem Hund Grenzen bei der Sucharbeit gesetzt?
  • Warum es für den Hundeführer wichtig ist, eine Idee von der Geruchsvertei­lung zu bekommen?
  • Wie können und müssen wir Menschen uns mit unseren eingeschränkten olfaktorischen Fähigkeiten zu einem unverzichtbaren Teampartner für unseren Hund machen?
  • Wie und woran kann der Hundeführer erkennen, dass der Hund Unterstützung benötigt?
  • Was für Möglichkeiten bietet das Trailen für die Bindung und die Beziehung zwischen Mensch und Hund? 

Geeignet sind die Seminare für alle Hunde, die sich sicher an einem Brustgeschirr auch in belebter Umgebung führen lassen.

Das Tempo ist der Nasenarbeit angepasst und Sicherheit steht an erster Stelle. 

Die teilnehmenden Hundeführer sollten gut zu Fuß und offen für eine möglicherweise etwas andere Herangehensweise an die Geruchsarbeit sein.

Ziel ist es, dass der Hundeführer lernt, am Verhalten seines Hundes zu erkennen, ob dieser Geruch hat, oder nicht um bei Bedarf strategisch in den Trailverlauf eingreifen zu können.

Alle Trails werden (sofern die Technik mitmacht) auf Video aufgenommen. Neben einem Theorieteil ist auch die Besprechung der Videos ein fester Bestandteil des Seminars. Die Videos werden zudem den Teilnehmern mittels Link zum Herunterladen nach dem Seminar zur Verfügung gestellt. 

Zum Ablauf:


Jedes Team bekommt einen individuellen Trail ausgelegt.

Da die Nasenarbeit sehr anstrengend ist, werden die Trails an den Trainingsstand des Hundes und die äußeren Einflüsse (Witterung, Thermik, Außen­reize) angepasst.

Da das eigentliche Lernen aber hauptsächlich beim Hundeführer stattfindet, sind es in besonderem Maß die Menschen, die beim Training gefordert werden. Jeder Hundeführer wird auch als Versteckperson eingesetzt und das Mitlaufen bei den anderen Teams ist ausdrücklich erwünscht.


Jeder Trail wird direkt im Anschluss besprochen. Hierbei sind auch die Beobachtun­gen der anderen Seminarteilnehmer wichtig. 

Gruppengröße:

  • 2 – 4 Suchteams (Teilnehmer mit Hund).

Ausrüstung: 

Für den Hundeführer:

Gutes Schuhwerk, Warnweste, der Witterung angepasste Kleidung, ggf. eine Sitzunterlage/-gelegenheit (für das Warten im Versteck).

Für den Hund:

Gut sitzendes Brust-/Zuggeschirr (bitte kein Norweger), 5 – 7 m Schleppleine, hoch­wertige + reichhaltige Futterbelohnungen und/oder Lieblingsspielzeug, Wasser.

Außerdem:

Da an verschiedenen Orten getrailt wird, müssen die Teilnehmer mobil sein und sicherstellen, dass ihr Hund während des Wartens bei jeder Wetterlage sicher im Auto untergebracht werden kann.